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[ˈmætʃɪŋ] (matching) Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, aktueller Stand der Matching-Technologie

Die Anforderungen an zeitgemäßes Recruiting sind hoch: von persönlicher Ansprache über strukturierte Datenverarbeitung bis zum emotionalen Erlebnis – alles wird benötigt. Eine Gratwanderung zwischen Individualität und Automatisierung. In diesem Themenkomplex taucht das Matching im Recruiting gerade in letzter Zeit wieder verstärkt auf, im Kielwasser von Digitalisierung und Roboterisierung.

Ein Matching gleicht, nach vorgegebenen Kriterien, die Anforderungen eines Stellenangebotes ab mit den Qualifikationen, die ein Bewerber mitbringt. Matching-Technologien erlauben eine höhere Passgenauigkeit auf eine bestimmte Stelle als eine einfache Suche bzw. ein einfacher Ja/Nein-Abgleich, zum Beispiel „Hat Abitur?“ Ja/Nein, oder „Hat gute Englischkenntnisse?“ Ja/Nein. Bei einem Matching können mehrere Kriterien kombiniert werden. Außerdem lassen sich Ähnlichkeiten festlegen, Bandbreiten definieren und Gewichtungen zu den Kriterien vergeben. Das ermöglicht Unternehmen, die Matching-Technologie nutzen, auch Bewerber zu identifizieren, die manche Kriterien nicht zu 100% erfüllen, aber dennoch geeignete Voraussetzungen für die Stelle mitbringen. Bei einer klassischen Suche würden diese Bewerber als unpassend aussortiert.

Auch der umgekehrte Weg ist über ein Matching möglich: Einem Bewerber, der seine Profildaten bereitstellt, können zu ihm passende Stellenangebote vorgeschlagen werden. Darunter auch solche, auf die er auf den ersten Blick vielleicht nicht gekommen wäre.

Qualifikationen vergleichen können

Mithilfe von Matching-Technologien wird es einfacher, aus der Vielzahl an Bewerbungen, Profilen und Daten, die passenden Kandidaten für die eigenen Stellenangebote herauszufiltern. Es geht dabei weniger um die Abfrage bestimmter Qualifikationen oder genau festgelegte Sprachkenntnisse. Sondern es geht darum, auch vergleichbare Qualifikationen und Kompetenzen aus der bisherigen Berufserfahrung und dem Werdegang zu identifizieren.

Erforderlich dafür ist es, die relevanten Daten in eine maschinenlesbare Form zu übertragen. Eine Recruiting- oder Bewerbermanagement-Software soll für ein Matching also nicht nur die reinen Begriffe identifizieren, sondern idealerweise auch verwandte und/oder ähnliche Begriffe kennen sowie Zusammenhänge und Verbindungen von Wörtern und Texten erfassen können. Ein Algorithmus berechnet zum Beispiel den Erfüllungsgrad einzelner Kriterien und kann verschiedene Gewichtungen einbeziehen, um die Eignung eines Bewerbers auszurechnen.

Tatsächlich entwickeln sich zunehmend Einsatzgebiete, wo ein Matching sowohl den Bewerber als auch den Recruiter sinnvoll unterstützen kann. Fernab von Science-Fiction existieren erste Gehversuche in Richtung selbstlernender Systeme im Recruiting. Es ist zu erwarten, dass sich im Zuge der immer größer werdenden Datenmengen und Rechnerkapazitäten die IT-gestützte Auswahl von Kandidaten rasant entwickeln wird. Es lohnt sich daher, sich eine Basis an Wissen über die Funktionsweise des Matchings anzueignen. Wir freuen uns auf Ihren Wissenshunger auf den headhunting trends in Berlin. Erfahren Sie mehr darüber, wie ein Matching arbeitet:

  • Aus was setzen sich die Algorithmen zusammen?
  • Wo ist das Ganze im Recruiting-Prozess brauchbar?
  • Welche konkreten Anwendungen gibt es dazu bereits?

Autor:

Claudius Brandt, milch & zucker – Talent Acquisition & Talent Management Company AG

milchundzucker.de

Die Lösungen von milch & zucker helfen, Massenprozesse und Individualkommunikation gleichermaßen zu managen und so die passenden Mitarbeiter einzustellen. Die knapp 20jährige Expertise auf dem Gebiet der Software für Suche, Auswahl und Bindung der richtigen Mitarbeiter erlaubt die Entwicklung von IT-getriebenen Produktideen, mit denen sich milch & zucker deutlich von Wettbewerbern abheben kann. So kommt Matching-Technologie in der Recruiting-Software bereits seit rund 10 Jahren zum Einsatz. Zu den Kunden gehören Bosch, Commerzbank, Hugo Boss, Lufthansa, Telekom oder der WDR. Weiterhin vertrauen über 50 Partnerunternehmen der Jobbörse JobStairs auf milch & zucker.

[ˈmætʃɪŋ] – Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, aktueller Stand der Matching Technologie

muz_claudius_bbrandt

Matching hat in den letzten Jahren in der Personalbeschaffung eine immer wichtigere Rolle eingenommen. Claudius Brandt, Director Business Development und Sales bei milch & zucker – Talent Acquisition & Talent Management Company AG hält hierzu am 07. März 2017 einen Vortrag. Diese Session erläutert die verschiedenen Grundlagen und Anwendungsbereiche für Matching in Ihrem Rekrutierungs-Prozeß. Anhand von Praxisbeispielen wird dargestellt wie es konkret funktioniert und was möglich ist.

Der diplomierte Wirtschaftsinformatiker (FH) und Master of Science-Absolvent startete seine berufliche Laufbahn im IT-Produktmanagement. Den Blick fürs große Ganze hat er später im Rahmen der Gestaltung und Umsetzung neuer IT-Geschäftsprozesse geschärft. Seit 2012 ist er Teil des milch & zucker-Teams: Dort verantwortet er aktuell die Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Claudius Brandt ist Jahrgang 1979, verheiratet, Vater eines zweijährigen Sohnes und leidenschaftlicher Tischtennisspieler.

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